von Thomas Hellwig
Nachdem sich ja einige St. Paulianer nach dem Spiel in Offenbach über das Publikum beschwert haben (Anm.: nachdem Herr Trojan nach einem St. Pauli Tor mit ausgestreckten Mittelfinger am OFC Block vorbeilief) trifft dieser Kommentar den Nagel auf den Kopf:
„…Ein auf Biegen und Brechen erzwungener Sieg einer anarchischen Horde. Eigentlich genau das, was sonst angeblich die Fans am Millerntor so auszeichnen soll. Dass diese jedoch in Zeiten von Einlaufmusiken „Hells Bells“ und Tormusiken „Blur – Song 2″ in Wirklichkeit nur noch kommerzialisierte Clowns darstellen, wurde ihnen am Bieberer Berg in Offenbach eindrucksvoll bewusst gemacht. Ein historischer Sieg urwüchsiger, kraftvoller und ungezügelter Fankultur…“ (Zitat aus „Die Welt“, 03.03.08)
Das ist ja fast wie früher – eben Fußball pur und kein Event. Und für wen das „zu hart“ ist, der kann ja zur Eintracht gehen




